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Corona am Oberrhein:  im Dilemma zwischen Schutzmassnahmen und der Forderung nach offenen Grenzen

Podiumsdiskussion zur Pandemie am Oberrhein am 16. Juli 2020 um 18 Uhr in Neuenburg am Rhein

Die aktuelle Pandemie mit den geschlossenen Grenzen in der deutsch-französisch-schweizerischen Grenzregion hat zu zahlreichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bruchstellen geführt. Daher fordert die RegioTriRhena, die Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit innovativ und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Die letzten Wochen und die geschlossenen Grenzen in der Dreiländerregion am Oberrhein haben zu zahlreichen negativen Auswirkungen geführt: zwischenmenschliche Beziehungen waren entzweit, Familien und Paare wurden getrennt, der öffentliche grenzüberschreitende Verkehr hat gravierende Einschränkungen erfahren,  der wirtschaftliche Austausch wurde enorm erschwert und Freizeitaktivitäten und Begegnungen im Nachbarland wurden verunmöglicht. Ursache waren hauptsächlich die Massnahmen auf nationaler Ebene in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, welche die speziellen Bedürfnisse der langjährig zusammengewachsenen Dreiländerregion am Oberrhein nicht berücksichtigt haben.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat zwar während der Pandemie den Gedanken der Solidarität und der gutnachbarschaftlichen Zusammenarbeit gelebt. Gefehlt haben jedoch insbesondere Vorgaben und Verfahren für ein trinationales Krisenmanagement und ein koordiniertes grenzüberschreitendes Vorgehen.

Die RegioTriRhena fordert daher, dass die Lehren aus der Corona-Krise gezogen werden und dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf den Prüfstand gestellt wird. Gleichzeitig ist es wichtig, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Grenzregion zu fördern, um der aktuellen Tendenz zu Nationalisierung und Protektionismus entgegenzuwirken.

Die RegioTriRhena hat zum Thema Corona und Arbeitsmarkt mit der beiliegenden Erklärung erste Handlungsempfehlungen verabschiedet. Mit einer gemeinsamen Podiumsdiskussion werden Vertreter der Wirtschaft und Politik aus der RegioTriRhena u.a. mit Brigitte Klinkert, Dorothee Störr-Ritter, Kathrin Amacker und Bürgermeister Joachim Schuster am 16. Juli 2020 um 18 Uhr in Neuenburg am Rhein (D) die dargestellten Vorschläge und Perspektiven diskutieren.

Kontakt:

Daniel Adrian, Präsident RegioTriRhena, Tel. +33 (0)6 07 16 68 97

Dr. Kathrin Amacker, Präsidentin Regio Basiliensis, Tel. +41 (0)79 349 78 81

Dr. Bernd Dallmann, Präsident Regio-Gesellschaft Schwarzwald Oberrhein Tel. +49(0)761 31701

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