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Februar 2020
Grenzen sind gut, wenn sie nicht behindern… – Ein Loblied auf die Regio

Immer wieder wird sie gelobt, als einzigartig, völkerverbindend und multikulturell:  unsere trinationale Region am Oberrhein.  Ganz viele Fortschritte hat sie gemacht in den letzten Jahrzehnten, ist zusammenwachsen. Aber auch viel Ärger bereitet die trinationale Region, insbesondere wenn es um Arbeitsmöglichkeiten für unsere Unternehmen geht, werden kleinkariert nationale Schutzschilde aufgezogen.

Der Handel funktioniert blendend, es wird immer dort eingekauft, wo die Ware am günstigsten ist, aber insbesondere die nationalen Unterschiede bei Kleidern, Möbeln, Stoffen und Lebensmitteln macht Shopping grenzüberschreitend; so kurzweilig, und der Zoll ärgert eigentlich kaum mehr.

Auch die Arbeitnehmer gewinnen durch das Zusammenwachsen der Region. Sie haben mehr Möglichkeiten, einen geeigneten Job zu finden. Ja, und kulturell ist es immer nur eine Frage der verfügbaren Zeit, das so reichhaltige kulturelle Angebot der Regio zu erleben.

Wir, die wir hier leben, wissen die kulturellen Unterschiede zu schätzen , die Zugereisten auch: die unterschiedlichen Sprachen, Lebensarten, Essen, Trinken , Kulturen, Sitten und Gebräuche: die Unterschiede machen die Region interessant. Wie langweilig wäre es, wenn das Dreiland nur Französisch, nur Deutsch oder nur Schwyzerdütsch sprechen würde, keine Unterschiede in Essen, Trinken und Moden. Wie gut also, dass unsere trinationale Region nicht irgendwann politisch geeint wurde als wirtschaftlicher Großraum um Basel, um Straßburg oder um Freiburg mit nur einer Nationalität.

Deshalb sollten wir die politischen Grenzen als Bereicherung empfinden, die unsere drei unterschiedlichen Kulturen sichert. Und genau das ist Die Marke der Region. Das Eigen zeigen! Dir Region, begrenzt durch Schwarzwald und Elsass und Straßburg und Basel, die trinationale Oberrheinregion.

Hier wird die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung im neuen Jahrhundert stattfinden, die OberrheinUniversitäten und die großen Unternehmen werden das vorantreiben. Sie haben die Notwendigkeit der grenzüberschreitenden Region längst erkannt, im Gegensatz zu engstirnigen Kommunalpolitikern.

Nicht einzelne Standorte sind die Treiber, sondern die grenzüberschreitende Region. Die Städte sind satt, Freiburg ist an die Wachstumsgrenze gestoßen, Basel ist voll. Die Region wird der Entwicklungsmotor sein und zwar über die Grenzen hinweg.

Das ist die Vision, die von allen getragen werden kann. Die wirtschaftliche und politische Dynamik der Grenzüberschreitung ist größer als je zuvor: Die Bahnlinie Freiburg-Breisach-Colmar, die neue Entwicklungszone Fessenheim, die Bahnanbindung des Euroairport, der europäische Campus der OberrheinUniversitäten.

So viele hochrangige Projekte gab es in den vergangenen Jahrzehnten noch nie, der Regio-Gedanke nimmt wieder Fahrt auf:  Wo anders sollte die Region wachsen und welche Idee für  eine Marke der Regio ist besser als die Idee der Grenzüberschreitung  bei Wahrung der kulturellen Vielfalt?

Ihr Dr. Bernd Dallmann

Präsident der Regiogesellschaft

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