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Thema: AKW Fessenheim

Gemeinsamer Gewerbepark Fessenheim

Die beabsichtigte Abschaltung des Kernkraftwerks Fessenheim setzt eine deutsch-französische Wirtschaftsdynamik in Gang, wie sie zu Beginn dieses Jahres kaum vorstellbar war. Im Hintergrund sind die gravierenden Folgen zu sehen, die das Aus für den lange Zeit umstrittenen und eher unsicheren Atommeiler für die Region um Fessenheim mit sich bringen. Gerechnet wird auf französischer Seite mit dem Verlust von 2000 Arbeitsplätzen, bedeutenden wirtschaftlichen und steuerlichen Ausfällen, hunderten von leerstehenden Wohnungen und mit Besorgnisse der französischen Nachbarn im Blick auf die Energieversorgung im Elsass. Brigitte Klinkert, Präsidentin des Conseil Departemental Haut Rhin, ruft zur Eile. Es gelte die Kräfte zu bündeln und Zukunftsprojekte für die Region Fessenheim Hand in Hand zwischen deutscher und französischer Seite gemeinsam zu tragen. Die RegioGesellschaft Schwarzwald-Oberrhein unterstreicht diese Auffassung, die bis in höchste französische Regierungsstellen geteilt wird.

Kernstück der Zusammenarbeit soll ein Gewerbepark mit neu definierten Spielregeln sein, was steuerliche und arbeitsrechtliche Bedingungen angeht. Landrätin Dorothea Störr-Ritter vom Landkreis Breisgau-Hochchwarzwald schlägt vor, die bereits existierenden nach französischem Recht gestalteten grenzüberschreitenden deutsch-französischen Zweckverbände „Zwei Breisacher Land“ und „Mittelhardt- Oberrhein“ zur Grundlage einer europäischen Wirtschaftszone zwischen Chalampe und Neuf-Brisach zu machen mit einer Größenordnung von 200 Hektar.

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